Bela B. Y los Helmstedt
 
Bela B. Y los Helmstedt
Bielefeld, Ringlokschuppen 01.09.2006

Am 1.9. stand ein Konzert auf dem Plan, dessen ich sehr skeptisch gegenüber stand. Lud doch der Graf Bela B. persönlich zu seiner ersten Solo-Tour und somit seinem ersten Konzert allein nach Bielefeld ein.
Um 19.45 Uhr standen vor dem Ringlokschuppen „ich-weiß-nicht-wie-viele“ (ok, es waren nur noch ein paar) Menschen, jeglichen ( wirklich jeglichen) Alters. Kurz durch die Kontrollen, und ab in die Menschenmenge der großen Halle des RLS.
Die Stimmung war jetzt schon am kochen, laute BELA B. -rufe vor Allem von den Männern (?!). Wir kämpften uns also vor in die 11.Reihe (ja, ich hab gezählt ☺), hatten eine prima Sicht auf die Bühne und stimmten in die Chorgesänge mit ein.
Pünktlich um 20.00 Uhr betrat Bela die Bühne, die Menge tobte und die Stim­mung kochte richtig hoch.
Kurze Ansage, dass Schlagzeuger Danny Young Geburtstag hat, mit der Bitte, dass wir als Überraschung doch vor dem dritten Song (nach einem Zeichen Bela`s) „Happy Birthday“ singen sollen. Der Graf persönlich ließ es sich nicht nehmen, den Supportact „The Traceelords“ aus Hagen selbst anzusagen.
Die Jungs rockten so dermaßen, HAMMER!! wirklich sehr, sehr geil (und das nicht nur die Musik der Jungs ☺). Die Stimmung war jetzt schon am Höhepunkt ange­langt. Um 20.45 Uhr verließen „The Traceelords“ den Stage wieder und nach einem kurzen Umbau auf der Bühne und wirklich mörderisch lauten Bela B. -rufen (wieder angefangen durch die Jungs (??) ) erklangen um Punkt 21.00 Uhr die ersten Töne der „B-Vertuere“. Als dann „Y los Helmstedt“ die Bühne betraten und mit „Gitarre runter“ loslegten, war die Menge nicht mehr zu halten, es war ein einziges Gehüpfe, Gepoge, Geschubse....
Schubwellen, die von hinten drängten, irgendwelche Ar********* die meinten, auf jeden Fall immer dagegen zu springen, zu schubsen, usw. einfach super nervig solche Leute. Unsereins konnte sich nicht darauf konzentrieren, dass Bela inzwi­schen die Bühne betreten hatte, sondern musste zusehen, dass man zumindest in der Nähe der eigenen Füße blieb.
Also den guten Platz in der 11.Reihe Mitte, eingetauscht gegen einen auch guten Platz am Rande des Geschehens und das wirklich gute Programm des Grafen genossen. Drummer Danny war wirklich beeindruckt als wir das Geburtstags­ständchen anstimmten :-)
Zwischen 2 Liedern fingen die Kerle im Publikum an „ Bela B., die geilste Sau von Welt“ zu rufen, und alle, wirklich alle stimmten ein. Bela wurde richtig verlegen (wie niedlich ☺). Er schaffte es tatsächlich die Stimmung in der Halle auf dem Level zu halten, steigern konnte man inzwischen nix mehr. Er hat wirklich alle seiner eigenen Songs, bis auf eine Ausnahme gespielt, nein, er hat sie nicht gespielt, er hat sie richtig gerockt. Ich habe selten erlebt, dass ein Musiker, der eigentlich zur besten Band der Welt gehört, so abgeht, ich war ja von Farin und seinem Racing Team was anderes gewohnt.
Nach 120 Minuten voller Power, einigen guten Spruchwechseln und Späßen und 3 oder 4 Zugaben verließen Bela B. Y los Helmstedt die Bühne und „ich-weiß-nicht-wie-viele“ Menschen völligst zufrieden, durchnässt und heiser den RLS.
Beim nächsten „Bela B. Y los Helmstedt“ bin ich auf jeden Fall wieder dabei, komme was wolle, denn das war mit eins der besten Konzerte die ich je erlebt habe. Danke Bela B. Y los Helmstedt für den wahrscheinlich längsten Höhepunkt, den ich jemals erlebt habe :-)
Schlotterstein
 
   
 
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