DIE KASSIERER und F.B.I. im S.O. 36 in Berlin am 08.11.2008
 


DIE KASSIERER und F.B.I. im S.O. 36 in Berlin am 08.11.2008
 
Im legendären S.O. 36 durften heute, nachdem auch Pöbel & Gesocks den Club beehrt hatten, die mächtigen Kassierer aus dem schönen Wattenscheid aufspielen. Mit dabei hatten sie die FreiBierIdeologen, kurz F.B.I..
Um 20.00 Uhr sollte der Einlass beginnen. Schon mehr als eine halbe Stunde davor sammelten sich die Fans vor dem Club. Es war eine bunte Mischung aus Punks, Skins sowie ganz normal aussehenden Kassierer – Fans. Als dann kurz nach 20.00 Uhr die Tür aufgemacht wurde, strömten die einen in den Club, und die anderen in Richtung Abendkasse.
Die Leute die noch keine Karte hatten, waren gut daran bedient sofort zur Abendkasse zu gehen, den eine Viertelstunde später gab es keine Karten mehr. Ausverkauft!! Es mussten leider einige Leute nach Hause geschickt werden, die sich keine Karten im Vorverkauf geholt hatten. Das es voll werden würde, war mir klar, aber ausverkauft, und dann so schnell, dass hat mich schon sehr überrascht. Es trafen jetzt immer mehr Leute vor dem S.O. 36 ein. Man trank gemütlich noch das ein oder andere Bier, bevor man gutgelaunt ins Warme ging.
Als gegen 21.00 Uhr F.B.I. anfingen war der Club knapp halbvoll. Es strömten aber minütlich weitere Leute in die Halle, so dass es langsam aber sicher eng und warm wurde. F.B.I. machten von Anfang an Stimmung. Deren Lieder über Bier, Alkohol, Frauen und die doofe Arbeit kamen in eingängigen drei Akkorden, und wurden vom Publikum wohlwollend aufgenommen. Vor der Bühne sang man lautstark mit, aber alles in Allem war es recht ruhig. Die meisten setzten das fort, was sie draußen angefangen hatten. Bier trinken, quatschen und rauchen. F.B.I. ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten gutgelaunt ihr Set. Schlecht war F.B.I. nicht, aber nach drei, vier Songs kannte man die Band. Das was sie boten, war nicht übel, aber einfach. Von den Ansagen her machte die Band den Eindruck als ob sie den Kassierern nacheifern wollten. Dies kam ziemlich gewollt, aber leider nicht gekonnt rüber.
Als die Band nach einer dreiviertel Stunde ihr Set beendet hatte, war der Club richtig voll.
Nach einer relativ langen Umbaupause betraten Wölfi & Co. die Bühne. Die Band wurde frenetisch empfangen. Die Wattenscheider genossen den Applaus. Gleich zu beginn legte die Band ein Set hin, welches die Stimmung in ungeahnte Höhen trieb. Songs wie “Sex mit dem Sozialarbeiter“, “Blumenkohl am Pillemann“ oder “Großes Glied“ wurden begeistert mitgesungen. Eher mitgegröhlt, um ehrlich zu sein. Der Alkoholpegel des Publikums war mittlerweile sehr hoch, und natürlich wurde weiter getrunken, den das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist. Das passierte zwar nicht, aber während die Kassierer spielten, wurde das Berliner Pilsner an der Bar immer knapper. Später gab es nur noch Becks. Das ganze S.O. 36 war in absoluter Feierstimmung. Genau in dieser Zeit bat Sänger Wölfi, mittlerweile oben ohne, zwei junge Männer auf die Bühne. Unterhosentausch gegen ein Die Kassierer T-Shirt oder eine CD. Das ließen sich die Beiden nicht zwei Mal sagen. So zog man sich auf der Bühne untenrum aus, tauschte die Schlüpfer, und sprang gut gelaunt ins Publikum zurück. Was die Beiden konnten, kann Wölfi natürlich schon lange, und so entblößte er sich auf der Bühne mehrere Male.
Immer weiter ging es mit Die Kassierer. Immer mehr stieg die Stimmung. Es war eine wahnsinnig tolle Party. Man feierte die Band und hatte zusammen richtig viel Spaß. Als zur Zugabe die Band in weißen Bademänteln die Bühne betrat, teilte Wölfi allen mit, dass er seit ein paar Minuten Geburtstag habe. Natürlich wurde ihm vom Publikum ein Ständchen gegeben. Danach gab es noch ein paar Songs zum Abschied.
Mit viel Alkohol im Blut verließen die Massen langsam aber sicher das S.O. 36. Nicht aber um nach Hause zu gehen, sondern um in den umliegenden Kneipen weiter zu machen. So traf man auch noch um 04.00 Uhr morgens auf gutgelaunte Kasssierer Fans am Tresen.
Frank
 
 
 
 
 
   
 
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