Psychobill Pre- Helloween Party
 
Bloodsucking Zombies from Outer Space, Dustsucker & The Creepshow
Im Wild at Heart in Berlin am 29.10.2008
 
PSYCHOBILL PRE – HELLOWEEN PARTY
 
Es war ein kalter und verregneter Herbsttag. Ein Tag an dem es schon früh dunkel wurde.
Ein Tag wie gemacht für schlechte Laune. Ein Tag zum Decke über´n Kopf ziehen.
An diesem Tag lud das Kreuzberger Wild at Heart zu einem Konzert mit einem Bandpackage das sich gewaschen hatte. Schon sehr früh kamen die ersten Fans ins Wild at Heart, so dass es gegen 22.00 Uhr schon recht voll war. Der Altersdurchschnitt war für das Wild at Heart relativ niedrig. Kurz vor halb elf startete mit BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE aus Österreich die erste Band. Die Jungs boten extrem melodischen und sehr schnellen Psychobilly / Punk´n´Roll. Der Hingucker der Band war der Drummer, der nicht nur im Stehen spielte, sondern auch noch der Hauptsänger war. Dazu war er noch geschminkt und sah aus als ob eine Kreatur aus einem schlechten Horrorfilm ihm die Hälfte des Gesichts weggerissen hätte. Die Stimmung vor der Bühne war sehr gut, auch wenn das Publikum noch recht ruhig da stand, so gab es doch viel Applaus und Annerkennung für die Band.
Die Jungs spielten unglaublich sauber, was zu Spekulationen über Playbacktapes Nahrung gab. Die Jungs verspielten sich nie! Es klang schon zu sauber um echt zu sein. Nach Auskunft der Band war aber alles live. So sauber zusammenspielend habe ich selten eine Band gesehen.
Das Wild at Heart füllte sich stetig, leerte sich aber doch sehr schnell als die Österreicher aufhörten. Man schnappte draußen Luft, unterhielt sich, und ging ganz gemächlich wieder in den mittlerweile gut aufgeheizten Club. Dort hatten DUSTSUCKER ihre Instrumente in die Hand genommen. Die Band spielte ordentlichen Punkrock / Kick Ass Rock mit starkem Gitarreneinschlag. Mittlerweile kann man die Band auch optisch ansehen. Beim letzten Auftritt der Band im Wild at Heart ging das einfach nicht. Musikalisch o.k., war die Band optisch eine Katastrophe. Dies war heute nicht der Fall. Allerdings hatte es die Band sehr schwer zu überzeugen. Der Platz vor der Bühne war relativ leer. Dafür der Platz um die Bar sehr voll. Obwohl die Band nicht übel war, stand sie an diesem Abend auf verlorenem Posten.
Als Hauptband gab es dann THE CREEPSHOW aus Kanada zu hören, und vor allem auch zu sehen. Die Band macht besonders durch Fronfrau Sarah Sin eine Menge her, aber auch die männlichen Bandmitglieder sehen so übel nicht aus. Zumindest war der Frauenanteil bei THE CREEPSHOW vor der Bühne sehr hoch. Es ging heiß her im Wild at Heart. Vor der Bühne gab es etwas Pogo, etwas Wrecking, ansonsten wurde jedes Lied ausgiebig bejohlt und beklatscht. THE CREEPSHOW legten ein klasse Psychobilly Brett hin, was einfach nur begeisterte. Die Band spielte natürlich auch Songs von ihrem neuen Album, diese kamen besonders gut an. Auf dem neuen Album sind auch ein paar echte Granaten drauf. Das ist für jeden Psychobilly Pflichtstoff. Die Band legte sich richtig ins Zeug, und so gab es ein richtig tolles Konzert im sehr warmen Wild at Heart.
Wie spät oder wie früh es war, als es nach Hause ging kann ich nicht mehr sagen, nur, dass der nächste Morgen nicht ganz so einfach war. Das Konzert entschädigte aber, für den harten Morgen danach.
 
 
   
 
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