BI Verschwörung
 

Die Bielefeld-Verschwörung !

 

Die Bielefeld-Verschwörung, entstanden vor ca. 15 Jahren in…. ich vermute Münster… aus puren Neid…

Trotzdem weiß jede/r das es Bielefeld gibt, sonst würde es Dr. Oetker ja auch nicht geben… Logisch oder ?

Was allerdings nur die wenigsten Wissen, seit November 2009 gibt es eine  neue  Bielefeld Verschwörung !

Ich habe diese Verschwörung auch ein halbes Jahr nicht gesehen, erst als Jana mich darauf aufmerksam machte, öffneten sich auch mir die Augen !

Nur geht es diesmal nicht um die Stadt am Teutoburger Wald, sondern um den einzigen Club in dieser Stadt der Bundesweit bekannt ist, quasi das Aushängeschild Ost­westfalen-Lippes, dem DSC Arminia Bielefeld !!!

Und seit November 2009 hat sich das ganze Land gegen diesen Verein verschworen !

Warum ? Der DSC stand souverän an der Spitze der 2. Bundesliga. 8 Siege in Folge, 8 mal ohne Gegentor, wer sollte die Arminia noch aufhalten auf Ihrem Weg ins Oberhaus, der 1. Bundesliga ?

Bei einem Top-Secret Treffen aller Zweitliga-Mannschaften am 01.November wurde die Verschwörung besiegelt.

Alle gegen den DSC Arminia Bielefeld….

Sogar die Firmen, die das Stadion umbauten waren in diese Verschwörung involviert. Die Banken erhielten aus der Finanzmetropole Frankfurt die Nachricht, es dem DSC so schwer wie möglich zu machen. Der DFB und die DFL unterstützen diesen Geheimbund, diese Verschwörung, mit allen Mitteln und davon haben sie genug…

Und so begann die Odyssee des DSC am 07. November beim Abstiegsbedrohten FSV Frankfurt, der bis dahin nicht einen Blumentopf gewinnen konnten. Die Irrfahrt ging weiter über München, Kaiserslautern und Düsseldorf, die Punkte blieben allesamt beim Gegner.

Die ersten Gerüchte gingen mittlerweile um…

Aber die Verschwörung war im vollem Gange und zur Not wurde so lange gespielt, bis die gegnerische Mannschaft zumindest ein Unent­schieden erreichen konnte, wie z.B. in Rostock, wo der unverdiente Ausgleich in der 96. Minute fiel.

Mittlerweile war der DSC Arminia auf den 7. Tabellenplatz abgesackt, die Verschwörung hatte Ihr Ziel erreicht.

Die Verunsicherheit saß den Arminia-Spielern aber noch in den Knochen.

Mal wurde nun ein Spiel gewonnen, mal verloren…   

Nach dem überraschenden, aber nicht unverdienten Auswärtssieg auf St. Pauli und dem deutlichen 3:0 gegen den OWL-Rivalen SC Paderborn war der DSC Arminia wieder dran an den Aufstiegsplätzen, zum Leidwesen der Verschwörungstruppe !

Denn die Verschwörungstruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, das der 1.FC Kaiserslautern, hinter dem sehr viel Geld und Prestige steckt, aufsteigt. Weitere Kandidaten waren der FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf (denen ich das auch beide gegönnt hätte) sowie der FC Augsburg. Da blieb für den DSC kein Aufstiegsplatz mehr über. 

Und nun kamen wieder der DFL zum Zuge und die Kassen­bücher des DSC wurden auf das penibelste durchsucht. Und natürlich wurde etwas gefunden.

Man würde bei jedem Verein etwas finden, wenn man nur wollte. Bei Schalke 04 spricht man von ca. 300 Millionen Euro Schulden und bei Hertha BSC von 65 Millionen Euro Schulden. Leverkusen macht alleine in der Saison 2009/2010 auf 11,5 Millionen Euro Schulden und der 1. FC Nürnberg 5,8 Millionen Euro. Von den 36 Clubs in der 1. und 2. Bundesliga haben nur 16 Vereine keine Schulden.

Aber das alles ist ja egal, es geht nur darum dem DSC Arminia Bielefeld die Chance zum Aufstieg zu nehmen und so wurden fix mal 6 Millionen Euro an fehlenden Einnahmen prognostiziert. Um aber von einen Lizenzverstoß zu sprechen mussten noch höhere Zahlen her und schon waren es 5 Tage später 9 Millionen und nach einer Woche 12 Millionen Euro. Das muss reichen für einen Lizenz­verstoß und prompt habe es dafür 4 Punkte Abzug.

Aber nicht für die nächste Saison, wie es die DFL schon bei anderen Vereinen gemacht hat, nein in der Laufenden….

Ist ja klar, denn die Aufsteiger stehen ja schon lange für den DFL fest, da lässt man sich jetzt nicht mehr in die Suppe spucken.

Daraufhin ging beim DSC natürlich gar nichts mehr.

Keiner wusste mehr was Sache war… 

Die Gerüchteküche brodelte und die ersten Offiziere gingen von Bord. Spieler suchten sich schon für die neue Saison einen neuen Verein. Dazu wurde die Verletztenliste und gesperrten Liste immer länger. Andere kamen nicht von der Nationalmannschaft rechtzeitig zu den Punktspielen nach Hause. Das Chaos begann sich beim DSC auszubreiten. Und der DFL hatte sein Ziel ein zweites mal erreicht.

Die weiteren Spiele des DSC waren eine Katastrophe.

Dazu gab es noch bitterkalte Montagsspiele, z.B. vor müden 12.700 Leuten am viertletzten Spieltag zu Hause gegen den 1.FC Kaiserslautern. Die Karte für das Spiel habe ich noch kurz vorher geschenkt bekommen J Und dann musste ich mir mit Jana ansehen, wie die Lauterner die ersten 30 Minuten beherrschten. Die ganze Bielefelder Mannschaft war wie verstarrt. Das beste Beispiel dafür war nach 10 Minuten, als Dennis Eilhoff sich den Torabstoß wohl noch mal kurz vor der Ausübung überlegte und dann der Truller­ball nicht mal den 16er verließ. Glück im Unglück war, das der Lauterner-Spieler vor Eilhoff an den Ball kam und den Ball ins Tor versenkte. Aber der Ball muss ja erst aus dem 16er raus sein, bevor er angenommen wird, Freistoß DSC. Trotzdem waren die Pfälzer klassen besser bis sich die Arminen so langsam Ende der 1. Halbzeit fingen und irgendeiner dann auf der anderen Seite (zu weit weg, ich konnte nicht sehen wer) Regelwidrig im 16er gefoult wurde. Katongo ließ sich die Chance vom 11er nicht nehmen und ballerte den Ball rechts ins untere Eck. Wiederholung ! Keine Ahnung waren, also noch mal Katongo, diesesmal die andere Ecke und drinne…

Die glückliche Führung hielt aber nicht lange. Kaum war die 2. Halbzeit angepfiffen, da war das Ball schon im Arminia-Netz. Ausgleich. Danach passierte eigentlich nicht mehr so viel. Das Mittelfeld gehörte den Lauternern aber ansonsten gab es keine gefährlichen Torraumszenen mehr. Bis zur 86. Minute und der Ball rollte zum zweiten mal über die Torlinie des DSC. 1:2 für Kaiserslautern.

Und dann war´s auch schon vorbei. Verdient verloren.

Beim drittletzten Spiel konnte man zu Hause gegen Düssel­dorf ein glückliches Remis erreichen.

Und dann ging es zum letzten Auswärtsspiel nach Berlin.

Frank hatte Jana und mich ja dazu eingeladen.

Tags zuvor sind Jana (Bielefeld) und ich also nach Berlin gefahren und haben erstmal einen netten Abend mit Frank und seiner Jana (Berlin) verbracht. Am Sonntag wurde erst lecker gebruncht und dann zur „Alten Försterei“.

Es ist schon erstaunlich was die Union-Fans für Ihren Verein alles machen. Der 1.FC Union Berlin ist ja auch nicht der Finanzkräftigste Club, aber die Fans bauen für Ihren Club sogar das Stadion, so weit wie möglich selbst um.

Ich glaube bei so einer Aktion würden beim DSC nur ein paar Dutzend Fans erscheinen. Aber Berlin ist ja auch 10x so groß.

Das Spiel ist eigentlich schnell erzählt. Im Mittelfeld konnte der DSC deutlich besser gegen die Unioner mithalten als gegen den 1. FC Kaiserslautern. Aber 20 Meter vor dem Union-Tor war dann Schluss. Nicht mal ein Schüsschen ging in der 1 Halbzeit auf´s Berliner Tor. Besser machten es die Gastgeber und als der Ball mal wieder nicht aus dem 16er rausgeschossen wurde, zappelte der Ball verdienter­maßen im DSC-Tor. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Arminia weiterhin harmlos und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ball wieder im DSC-Netz zappelte. War ein schönes Tor, nur leider auf der falschen Seite

10 Minuten vor Schluss kam dann Daniel Halfar (Chancen­tot) ins Spiel und machte seinen Spitznamen alle Ehre. 4x vor dem Tor (nicht immer ganz frei, aber immerhin) und das Ergebnis davon: 0 Tore. Stattdessen ballerte ein Union-Spieler in der letzten Minute noch einen Freistoß in die Ecke, die eigentlich die Mauer decken sollte. Aber die DSC-Mauer war wohl schon in der Kabine und blieb ganz locker stehen. 3:0 für Union.

Die „Alte Försterei“ tobte… Denn mit diesem Sieg war der Klassenerhalt gesichert… Und eins muss ich den Union-Fans lassen, ein Stimmung… Respekt… Davon ist Bielefeld Meilenweit entfernt, bzw. so eine Stimmung gibt es nur, wenn Bielefeld 2:1 gegen Bayern München führt, in der 85 Minute. Daumen hoch für die Union-Fans, in jeder Hinsicht !

Auch wenn das Ergebnis um ein Tor zu hoch ausgefallen ist, andererseits hatte der DSC zu keiner Zeit den Hauch einer Chance auf einen Auswärtssieg…

Den Sonntag dann noch locker in Berlin verbracht und am Montag ging es wieder über die A2 nach Hause.

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an Frank + Jana (aus Berlin, aus Berlin) J

Am letzten Spieltag kamen dann Rot-Weiß Oberhausen auf die Alm, ähhhh Schüko-Arena….

Und der DSC setzte seine (Erfolgs-) Bilanz der letzten Spiele in der 1. Halbzeit fort. Oder anders ausgedrückt, es war ein Jammerspiel was der DSC in den ersten 45 Minuten bot.

Von dem vor dem Spiel ausgegebenen Slogan „Flagge zeigen gegen den RWO“ war nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Im Gegenteil… Es war einfach nur grottig schlecht was die Bielefelder zeigten. 2 x ¼ Torchance war alles was die Arminen auf das RWO-Tor brachten.

Nicht das die Oberhausener unbedingt besser gewesen wären. Es war eher ein müdes Sommer-Saison-Abschluss-Gekicker was die beiden Mannschaften zeigten, aber mit dem kleinen Unterschied, das RWO die eine der zwei Chancen reinmachten. Und das war auch noch ein 11er, den man nicht unbedingt hätte Pfeifen müssen. Jana und ich waren auf der Tribüne genau vor dem Tatort des Gesche­hens. Grenzwertig die Situation, aber wenn der Schiri pfeift ist es halt so.

Auch die Schiris sind in der Verschwörung involviert, da blieb dem Schiri ja gar keine andere Wahl als auf den 11-Meter-Punkt zu zeigen.

Nach `ner halben Stunde stand es also 1:0 für die Gäste. Wer jetzt dachte die Bielefelder würden nun aufwachen und angreifen, wurde eines besseren belehrt. Ein lahmes gekicke 30 Meter vor und hinter der Mittellinie… Gähn…

Ganz anderes die 2. Halbzeit. Da stand eine ganz andere Bielefelder Truppe auf dem Platz… Als hätte Trainer Eulberg in der Pause eine Standpredigt gehalten. Auf einmal ging es nach vorne, es gab sogar Torabschlüsse !

Die ersten 1-2 noch ungefährlich, aber der folgende tiefe Pass von Frederico wurde dann tatsächlich von Kirch erlau­fen und eiskalt ins Tor versenkt. Und nun kam auch endlich Stimmung bei den 14.300 Zuschauern auf. Auf einmal acker­ten die Arminen und es ergaben sich so viele Torchancen, wie sie in den letzten 5 Spielen zusammen hatten. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ball zum zweiten mal die Torlinie des RWO-Keepers überschritten hatte. Und es waren noch keine 10 Minuten in der 2. Halbzeit gespielt.

Von Oberhausen war überhaupt nichts mehr zu sehen, ein Spiel auf ein Tor… Das war wirklich richtig richtig gut.

Die beste Bielefelder Halbzeit seit langer langer Zeit.

Nur eins haben die Arminen vergessen. Den Ball ein weiteres mal zu versenken ! Chancen gab es genug, nur am Abschluss mangelte es. Mal nur Zentimeter mal doch etwas deutlicher. Ärgerlich war es nur, wenn direkt vor dem Tor noch mal abgespielt wurde (Abseits) statt draufzuballern.

Und so kamen die letzten 15 Minuten, für die die Bielefeld bekannt sind, noch einen reinzulassen.

Aber die Oberhausener waren wohl schon auf dem Heimweg und so ergab sich keinen nennenswerte Chance für den Ausgleich. Im Gegenteil, aber die Bielefelder Chancenausnutzung war auch am letzten Spieltag alles andere als gut.

Egal das letzte Saisonspiel 2:1 gewonnen und nun müssen wir einfach weitersehen, wie sehr sich der DFL gegen den DSC verschworen hat. Ob der DSC keine Lizenz für den Profifußball bekommt, mit einigen Strafpunkten in die nächste Saison startet oder was den Funktionären noch so einfällt.    

Karsten Conform

 
   
 
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