cd reviews 20.7
 
DROPKICK MURPHYS – going out in style
(www.dropkickmurphys.com
Vier Jahre ist es jetzt schon wieder her, als das letzte DROPKICK MURPHYS das Licht der Welt erblickte, klar das ich nicht lange gefackelt habe, um die neue Platte „Going Out In Style“ zu ordern, auch wenn mich die letzten beiden Alben nicht so richtig vom Hocker gerissen haben. Aber dann hieß es erstmal warten, denn meine Idee die CD incl. dem Cover als Poster mitzubestellen, war anscheinend nicht so gut, alle Bekannten hatten schon die CD und teilten mir ihre Begeisterung mit, nur meine Bestellung ließ auf sich warten   .
Aber dann war das Freudenfeuer auch endlich bei mir entfacht, als ich das Album das erste mal durchgehört hatte. Schon der erste Song „Hang´em High“ geht in die Beine, ATTACKE !!!
„Going Out In Style“ als zweiter Song und Namensvetter für den Titel des Albums, ist dann allerdings der schwächste Songs des Albums, auch wenn er den längsten Text aller Tracks hat und Fat Mike von NOFX einmal zu hören ist. Angeblich ist auch Chris Cheney von THE LIVING END bei dem Song zu hören, mir ist das aber entgangen….
Egal, die folgenden 11 Folk-Punk-Songs bohren sich mir in den Gehörgang und wollen einfach nicht mehr raus… Dazu wollen meine Beine nur tanzen, tanzen, tanzen….
„Going Out In Style“  ist einfach ein Hammeralbum und ich kann es in einen Atemzug mit „Do or die“ und „The gang`s all here“ aufzählen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.  Es ist übrigens auch Bruce Springsteen beim vorletzten Song „Peg O´my heart“ kurz zu hören, ich brauche den Boss nicht, aber wer drauf steht…..
Das Booklet ist übrigens eine Augenweide und auch das Poster macht sich hübsch an meiner Wand
Deswegen gibt es 9 ½ Punkte…
Karsten Conform


D.V.A. – do you smell the deutschpunk
(SN-Rex)
Wie der Titel des zweiten Albums von Die Verwesenden Altlasten es schon vermuten lässt, gibt es hier die volle Breitseite Deutschpunk und das gleich 22 x verpackt in einer Digipack-Hülle. Textlich geht es zumeist sehr (selbst-) ironisch zur Sache, musikalisch wird auch mal bei den Brieftauben geklaut „Das Grauen kehrt zurück“ mit D.V.A. Text und aus dem Song „these boots are made for walking“ von L. Hazelwood wird „Dia Schua“, also auf bayrisch.
Insgesamt lesen sich die Songtitel sehr lustig, wie z.B. „Evolutionsbiologischer Rückschritt“, „Freiwild hat uns unseren Taugenix-Beitrag gekostet“, „Trendbiertrinker“ usw...
Aldi


FLIEHENDE STÜRME – warten auf raketen
Es gibt nicht besseres als Musik von Joy Division oder Fliehende Stürme, wenn man mal wieder in einer Depriphase steckt. „Warten auf Raketen“ ist nun das neunte Album, der düster Punks, sofern ich mich nicht in meiner LP/CD Sammlung verzählt habe. Und auch dieses neue Album ist voller melancholischen, traurigen und finsteren Songs, sowohl von der Musik wie auch von den Texten. Mit der Fliehende Stürme setzt man sich nun mal nicht in die Sonne und schleckt ein Eis, nein mit der Mucke setzt man sich in einen dichten Wald und sieht der Fauna und Flora beim absterben zu. Apropos sterben, nachdem Mitgründer Thomas Löhrs vor 16 Jahren starb, folgte ihm in diesem Jahr sein Nach­folger Stefan Kniehl. R.I.P.
Dieses Album hat allerdings schon der Bassist No.3 Uwe Hubatschek zusammen mit dem zweiten Mitbe­gründer Andreas Löhr eingespielt und die 51 Minuten gehen voll unter die Haut. Zwei halbe Minuspunkte muss ich dann aber doch vergeben, das Booklet ist doch sehr dünn geraten (hätte aber schlimmer werden können) und dann noch diese blöden Hiddentracks an dem letzten Song, früher war das witzig, aber heutzutage nervt es nur noch…
Trotzdem starke 9 Punkte
Karsten Conform


FRAU MANSMANN – bio-bananen sind von gluecklichen affen
(Bakraufarfita Rec., Adr. siehe oben)
„Frau Mansmann spielen heute in deiner Stadt“ aus dem Song „Das perfekte Konzert“ und ich hab FRAU MANSMANN auch noch nicht gesehen, passend zu ihrem Song „Frau Mansmann verpasst“, allerdings werde ich FRAU MANSMANN sicherlich auch niemals sehen, weil mir das einfach zu langweiliger Deutschpunk ist. Da können die Berliner noch so viel über ihre Text-Ideenschmiede „Auf´m Klo“ oder über die (Berliner?) „Milchbar“ und „Prostituiertenpunk“ schreiben. Mir sind diese Texte einfach zu billig. Aber wer deren Albumtitel „Bio-Bananen sind von glücklichen Affen“ witzig findet, findet vielleicht auch das Album gut, das es übrigens als 12"-Vinyl Platte inklusive CD gibt (zumindest dafür gibt es einen Daumen nach oben + Pluspunkt) sowie als MP3-Download. Wer sich das 15 Track Album zulegt, sollte aber auch KNOCHENFABRIK und die Nachfolgebands von Claus Lüer  mögen, denn Sänger Bönx singt noch schräger. Für mich sind dieses 31 Minuten auf jeden Fall nix.
3 Punkte
Karsten Conform


GROBER KNÜPPEL – unbeugsam
( Asphalt Records von Unten a Division of Bandworm Records / New Music Distribution )
Mein erster Kontakt mit der Band GROBER KNÜPPEL aus Berlin war beim Berlin Rock City Festival. Der brachiale Sound der aus den Boxen kam ließ mich aufhorchen. Nach ein paar Songs war die Band mir allerdings zu prollig. Der Sound und das perfekte Zusammenspiel beeindruckte zwar, aber das war es dann auch schon.
Nun liegt mir mit “Unbeugsam“ deren zweite Scheibe vor. Gerechnet habe ich mit dem schlimmsten, nach der Erinnerung vom Rock City Festival.
Das Cover ist schon mal nix für Tierschützer und Leute mit Anspruch. Ein Typ der mit einer Baseballkeule auf ein Schwein einprügeln will. Soll dass eine Metapher sein?
Cover aufgeklappt, und das Booklet rausgeholt. Ein Herz mit Panzern ist zu sehn. Als Cover hinter dem Booklet ist in Frakturschrift “Unbeugsam“ zu lesen mit einem Typ in einem Flur der Kette und Vorschlaghammer in der Hand hält. Kommt bei mir als Horrofilmfan ganz gut an, aber trotzdem vermag das Cover mich im Ganzen nicht zu begeistern. Mal sehen wie die CD ist.
Als erstes und bestes Merkmal fällt der brutal fette Sound auf. Da ist viel Mühe und Herzblut in die Produktion geflossen. Der Sound von GROBER KNÜPPEL ist eine Mischung aus Punkrock mit viel (Trash)Metal - Anleihen, Crossover und auch mal Hip Hop - Einflüssen.
Sauber spielen tut die Band auch, also erstmal gar nicht so übel, aber dann, die Texte.
Ich hab keine Ahnung wen die Texte ansprechen, wahrscheinlich Onkelz-Proleten, Hardcore-Posern und Leuten die Sexismus, Chauvinismus und Gossensprache toll finden. Ich steh zwar auch nicht auf verkopfte Texte a la Die Sterne oder Tocotronic, aber Texte wie die folgenden Beispiele lassen mir die Galle hochsteigen:
Meine Mutter, die war nicht begeistert, die Socken immer vollgekleistert.
Nur noch vom Rohr gesteuert, in jeden Schlitz gefeuert.
( im Text dann auch noch die Zeile: Das Rohr, das knüpft sich heut noch Tussis vor )
Gebt euch verdammt noch mal damit zufrieden, dass all die Jungs nur Muschis lieben
Es gibt noch mehr dieser textlichen Ergüsse, die wirklich unterste Schublade sind. Das hat nix damit zu tun, dass ich keinen Humor habe, aber so was geht echt nicht.
Jetzt sind die Texte allerdings nicht alle auf prolligem Pornofilmniveau. Songs wie “Wer schützt uns vor euch?“ oder “Nein heißt Nein“ sind rebellisch, underground und geben Kraft.
Warum aber diese prolligen, sexistischen Texte im ersten Teil des Albums? Unterstes Niveau ist das. So was übles hab ich schon lange nicht mehr gehört.
Das die Jungs dann auch mit solchen Bands wie Die Enkelz oder Freiwild zusammengespielt haben, stellt die Band zusätzlich in einen sehr zweifelhaften Ruf.
Frank


HERR BINNER – realismus
download only
Das dritte Album von Herrn Binner aus Berlin hat nun das Licht der Welt erblickt. Nach seinem beachteten Debüt “Männermusik“ und dem darauf folgenden “Dasein ist kein Mannschaftssport“ kommt jetzt “Realismus“ raus. Wie bisher ist die Scheibe komplett kostenlos auf seiner Homepage oder seiner MySpace - Seite runterladbar.
Wie ist nun das dritte Album?
War “Männermusik“ teils provokant, teils melancholisch und auch mal witzig war das zweite Album schon sehr melancholisch und persönlich. Wenn man die beiden ersten Alben hört, erscheint dieses Album kaum noch melancholisch. Es ist viel zugänglicher und erwachsener. Hier singt ein 34jähriger Mann aus Berlin, der die letzten Jahre viel Lebenserfahrung gesammelt hat, sich aus seiner Melancholie wieder herausgerissen hat und anfängt das Leben zu genießen. Er ist über seine Ex hinweg, was er im Song “Silvia“ eindeutig darlegt: “…mir geht´s besser als vor einem Jahr, als Ingos Freundin noch meine war. Silvia, ich komm auch ohne dich gut klar“, dass er darüber hinweg ist, scheint eine positive Grundstimmung in seine Texte gebracht zu haben. Er bleibt allerdings mit seinen Füssen fest auf dem Boden singt er doch “Mir bleibt wirklich nichts anderes übrig, als realistisch zu sein“. Hier schwingt Realismus mit, aber natürlich auch die Lebenserfahrung die man hat. Nach 34 Jahren haben die meisten Menschen einen gewissen Platz in der Gesellschaft und wissen was machbar ist und was nicht. Herr Binner weiß das.
Den Texten die bekömmlicher sind fehlt dadurch teilweise der persönliche Tiefgang. Dies ist aber vielleicht ganz gut, denn nicht jedem haben bisher die doch teils sehr melancholischen Texte von Herrn Binner gefallen. Diese Leute werden sicher an dieses Album besser rankommen. Songs wie “Brandenburg“, “Kein Ohne“ oder “Nur Mormonen kommen in den Himmel“ haben aber trotzdem Wortwitz und Charme. Herr Binner wagt sich mit diesem Album in Sphären vor, die er bisher so intensiv nicht betreten hat. Diese Offenheit schafft für ihn sicher noch mehr Fans und auch Clubs & Bars in denen er spielen kann. Dort kann man eine Menge erleben, was Herr Binner mit seinem eigenen Charme in “Heute schlepp ich dich ab“ besingt. Groupies, Mädchen, Frauen und weibliche Fans hat er wohl eine Menge und ebenso viele Erfahrungen schon gemacht.
Als Fazit kann man sagen, dass “Realismus“ immer noch einiges von dem hat, was Herrn Binner ausmacht, Melancholie, Realismus, Lebenserfahrung und Humor, aber dieses Album hat auch mehr. Da muss man sich als Kenner vielleicht etwas reinhören, aber dieses Album ist definitiv nicht schlecht. Ganz im Gegenteil!
Frank


HOT WATER MUSIC – exister
(Rise Records / ADA)
Gesucht wird eine melodische Post-Hardcore-Band, dessen Markenzeichen raue, heisere Vokals sind. Da kann es nur zwei Bands geben, meine britischen Lieblinge um Frankie Stubbs sprich LEATHERFACE und ihr Pendant aus Florida HOT WATER MUSIC. In der letzten Verbotene Früchte Ausgabe (Nr. 19) lautete die richtige Antwort LEATHERFACE und in dieser Ausgabe ist es HOT WATER MUSIC. Das wurde auch mal wieder Zeit, seit dem 2004er Album „The new what next“ gab es nur „Till the wheels fall off“ aus dem Jahr 2008, allerhöchste Eisenbahn das was neues von HOT WATER MUSIC erscheint. Und auch „Exister“ ist ein Hammeralbum. Neben erstgenannten Merkmalen ist vor allem das flinke Bassspiel von Jason Black herauszuheben. Ein dreizehnfacher Hörgenuss, der mittlerweile 18 Jahre alten Band, für mein Ohren. Mehr Tracks hat „Exister“ leider nicht, aber lieber 13x Qualität statt Quantität bei doppelt so vielen Songs. Auch nach dem 10ten mal hören habe ich noch nicht genug von dem Album, es steht auf Dauerrotation in meinen Autoradio ! Und das kommt nicht oft vor.
Schade nur, dass im Promopaket das Booklet nicht dabei war, somit kann ich leider nichts dazu sagen. Und deswegen gibt es auch nur 9,5 statt der verdienten 10 Punkte.
Karsten Conform


HUDSON FALCONS – sleep, drive, rock´n´roll, repeat
(I hate People Records)
Von den Hudson Falcons habe ich ja schon seit Jahren nichts mehr gehört, damals haben die Amis aus New Jersey ´ne Split EP mit Emscherkurve´77 rausgebracht und die Punkte gingen damals an die Oberhausener…. Nun ist quasi ein Best-Off Album der vergangenen 12 Jahre am Start, wobei mich aber nicht alle 19 Songs, die frisch gemixt und gemastert wurden, begeistern können. Mit „Working Class War“ beginnt das Album erstmal sehr vielversprechend. Auch die folgenden Songs rocken fett ab und mit einer Prise Street-Punk- und Souther-Rock gehen diese Songs direkt in die Beine und man möchte am liebsten gleich mitsingen bzw. grölen… Es lassen sich auch viele Einflüsse großartiger Bands raushören, von Social Distortion über Motörhead bis Operation Ivy. Leider verflacht das Album ab der Hälfte der Trackliste. Es wird ruhiger, die Beine wollen nicht mehr rumtanzen, längere meditative und jamartige Passagen übernehmen nun den Sound. Und es wird langweilig L Bis auf einmal harte Gitarrenriffs mitten im Song mich aus dem Schlaf reißen. Der zweite Teil der mit 77 Minuten super vollen CD ist also nur zeitweise unterhaltend und zieht meine Bewertung damit runter auf
6 Points
Karsten Conform


JIM TWENTY – the mission EP
( PopShop Records )
So richtig viel ließ sich selbst nach JIM TWENTY kommen aus Köln-Mühlheim und existieren seit fast 3 Jahren. In dieser Zeit war die Combo sehr aktiv, so haben sie nicht nur schon zwei Veröffentlichungen raus gebracht, von denen eine “The Mission“ ist,  sondern auch einen eigenen Stil geschaffen, dem Skacore, eine Mischung aus Hardcore, Emo und Ska.
Kann man das tatsächlich mischen, war meine erste Frage die sich beim Lesen der Bandinfo stellte. Nun, mischen kann man sicher viel aber klingt das auch nach was?
Für eine Band die seit drei Jahren existiert sind die Songs sehr ausgefeilt. Viele Breaks, Tempowechsel, teilweise mehrstimmiger Gesang und Screamo-Parts wechseln sich mit sauberen Gesangsparts ab und wem das schon reicht, der schaltet jetzt weg. Die anderen bekommen noch die Skaparts um die Ohren geknallt. Die zwei Bläser, Max und Stefan setzen in den Songs Akzente, mehr allerdings auch nicht. Und nur weil die Gitarre ab und an einen Offbeatriff spielt ist es noch lange kein Skastück.
Die sieben Songs auf “The Mission“ sind handwerklich sehr ordentlich, erinnern allerdings tatsächlich mehr an Emo als an alles andere. Wer auf diese Musik abfährt, wird mit JIM TWENTY eine Band finden, die tech­nisch anspruchsvoll ihre Songs mit Druck und Melodie durch die Boxen ballert.
Für Fans von Hardcore ist die Band allerdings nur eingeschränkt zu empfehlen und Ska ist eindeutig der Stil der am wenigsten in den Songs zu finden ist. Den Stil dann Skacore zu nennen ist fast schon unverschämt.
Frank


KATATURA – in two minds
(STF RECORDS / M-SYSTEM)
KATATURA aus Chemnitz präsentieren mit “IN TWO MINDS“ ihr Debütalbum.
Der Promo - Zettel sagt, dass es sich hier um eine Band handelt die komplexe Grooves spielt, ihren Stil “Complex Groove Core“ nennt und da ansetzt wo andere aufhören. Hier wird wahrlich nicht tief gestapelt, und das bei einem Debüt. Handelt es sich hier also nun um einen neuen aufkommenden Stern oder wird hier nur versucht aus einer jungen Band Kapital zu schlagen?
Nun, musikalisch sind die Fünf aus Chemnitz durchaus nicht übel. Sie können was an ihren Instrumenten, das hört man auch und das ist nicht schlecht. Es will allerdings während des Hörens der Scheibe nicht wirklich Stimmung aufkommen. Zu gleich sind die Songs die sich im Midtempo - Bereich bewegen, zu gleich ist der growlige Gesang und zu oft stellt man sich die Frage “Was will die Band mir mit ihrer Musik sagen?“. Komplexe Grooves hören sich für mich anders an. Unbestritten ist das musikalisch nicht schlecht, aber es ist zu gleichförmig. Wenn ich mit komplexen Grooves werbe ist einfach mehr zu erwarten als ein gutes Schlagzeug -und Bassspiel.
KATATURA sind vom Gesang im Black-Death-Metal-Bereich, musikalisch irgendwo im experimentiellen Midtempo - Nirvana. Das ist kein Metal, kein Hardcore, kein Doom, kein Drone oder sonst irgendwas. Der Sound ist düster, manchmal sogar bedrohlich, aber das war´s dann auch schon.
Das kann man natürlich der Band zu Gute halten, aber es macht es auch schwer den Sound einzuordnen und somit auch was mit der Band anzufangen. Gute Ansätze in Ehren, aber hier wird sich zu sehr zwischen die Stühle gesetzt.
Wer Experimente mag sollte die Band mal vorsichtig antesten. Alle anderen werden sich sehr schwer mit KATATURA tun.
Frank


KLASSE KRIMINALE - the collection 1999-2001
(Mad Butcher Records, Kurze Geis­marstr. 6, 37073 Göttingen, mike@madbutcher.net, www.madbutcher.de)
Eins vorneweg: Wer nicht auf Mucke mit italienische Sprache steht sollte gleich beim nächsten Review weiterlesen.
Für alle anderen ist das hier eine solide Veröffentlichung von zwei LP's und einer 7" die von '99-'01 von Mad Butcher unters Volk gebracht worden sind. Eine LP von Pursey produziert.
Meiner Meinung nach kommen die Songs aber nicht an die beiden LP's -Ci Incontreremo Ancora Un Giorno- und -Faccia A Faccia- ran.
Aber wer auf KK steht macht auch mit dieser CD (sofern das Vinyl nicht schon im Schrank steht) nichts falsch.....
.....29 Songs auf einer CD,da gibt es nix zu meckern.+
Love Music,Smash Racism !
Michael


KOTZREIZ – du machst die stadt kaputt
Heilige Scheiße, was ist das denn ? KOTZREIZ, nie gehört aber die Jungs reißen mir mit ihrer Debüt-CD derma­ßen der Arsch auf… Ich kann die CD einfach nicht aus dem Player nehmen, ich brauche mehr…
mehr.. mehr….
MEHR !!!!!
Vom ersten bis zum 14 Songs, jeder Song eine Deutschpunk-Granate mit 110% Kick-Ass…. und hohen Wieder­erkennungsfaktor, nicht nur weil die Songs so Schweinegeil sind, auch weil sie aus dem Leben gegriffen sind und jeder kennt die Themen um die es geht. Egal ob „Hab Karies“, „Saufen“, „Kotzreiz“, „Alte Männer rosten nicht“, „Blutpopel“, „Candlelight Döner“ oder „Fussball“. Wobei beim letzteren der DSC Arminia fehlt !!! Böser Fehler !!!
Aber ein Song, der garantiert eine Stadionhymde wird !!! Der Song (wie alle anderen auch) hat einfach Hitpotenzial !   
Ich merke gerade, wie sehr ich diese CD Lobpreise, aber das mache ich zu Recht ! Den KOTZREIZ haben für mich mit “du machst die Stadt kaputt“ das Album des Jahres 2010 herausgebracht !
Und wenn 10 meine Maximalpunktzahl für eine Bewertung ist, gebe ich dieser CD 11 Points !
+Plus ´nen ½ Point für´s Booklet
Und die CD ist ein Pflichtkauf für alle Fans von TERRORGRUPPE, TOTEN HOSEN und KNOCHENFABRIK Punkt aus !
Zu guter letzt noch diesen Textauszug:
EGAL OB FUSSBALL ODER GOLF … NAZIS IN DEN FLEISCHWOLF!!!
Karsten Conform
 
   
 
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