AS DIABAZ & FRANTIC FLINTSTONES
 
AS DIABAZ & FRANTIC FLINTSTONES
27.03.2009 im Wild at Heart in Berlin
 
Der Freitag hat sich im Berliner Rock´n´Roll Club Wild at Heart in Kreuzberg mittlerweile zu einer festen Größe für Psychobilly und Rockabilly – Liebhaber etabliert. Viele gute Bands haben die Nacht in diesem Club schon zum Tag gemacht. Am heutigen Tage, den 27.03.2009 waren wieder zwei besondere Bands angekündigt. Mit FRANTIC FLINTSTONES stand eine Band auf dem Plan die schon lange existiert, und in der Szene nicht zu Unrecht Kultstatus genießt. Als Vorband waren AS DIABATZ aus Brasilien angekündigt. Die Band hat vor kurzem ihr erstes Album veröffentlicht, und besteht wie THEE MERRY WIDOWS aus den USA nur aus Frauen.
Gegen 22.00 Uhr im Wild at Heart angekommen, hieß es erstmal an der Kasse anstehen. Vor dem Club strotzen einige Leute den kühlen Temperaturen, während es drinnen schon gut voll war. Im Minutentakt kamen immer mehr Leute, so dass es um 22.45 Uhr, als die drei Brasilianerinnen die Bühne betraten, schon sehr voll und sehr warm war. Die ersten Songs lieferte die Band noch etwas ruhig ab. Nach und nach fanden die Drei ihren Drive. Das Publikum schaute sich AS DIABATZ in Ruhe, jedoch aufmerksam an. Die drei Mädels waren auch eine Augenweide. Eine sehr sexy Gitarristin, mit einer prägnanten, dominanten Stimme wurde von einer Psychobilly-Kontrabassistin begleitet die nicht nur gut spielen konnte, sondern ebenfalls gut aussah. Komplettiert wurden die beiden von einer coolen Schlagzeugspielerin, die wie im Rockabilly durchaus üblich, stehend die Stöckchen schwang. Die drei waren aber nicht nur was für´s Auge, sondern auch was für die Ohren. Klassischen Rockabilly mit einer guten Portion Druck und Eigenständigkeit präsentierten AS DIABATZ. Die Songs wussten sehr zu gefallen, und so verging die gute halbe Stunde, in der die Mädels sich präsentierten, wie im Flug.
Während der Umbaupause schob sich der Tross vor der Bühne nach draußen um Luft zu schnappen, während immer noch Leute in den Club strömten. Dadurch wurde es gerade an der Bar sehr eng.
Nach dem Genuss der frischen Berliner Nachtluft ging es wieder rein. Diesmal wurde es vor der Bühne sehr eng, denn die meisten Besucher wollten FRANTIC FLINTSTONES aus nächster Nähe betrachten.
Die ließen dann auch nicht mehr lange auf sich warten, und starteten Ihr Set mit ein paar schnellen Psychobilly-Nummern. Die Begeisterung im heißen Club stieg von Lied zu Lied an.
Es wurde getanzt und gejubelt. Es war eine wirklich großartige ausgelassene Party. Zum zweiten Teil ihres Sets zeigte die Band, warum sie in der Szene so geliebt wird. Die schnellen Nummern wurden von langsamen, teilweise fast bluesigen Stücken abgelöst. Die Band transportierte besonders mit den langsamen Songs eine ruhige, träumerische Atmosphäre, die durch die Geige, die die Band begleitete Züge von Country und Hillbilly verströmte. Faszinierend wie eine Band mit einer so großen musikalischen Bandbreite das anwesende Publikum in ihren Bann ziehen konnte. Der Beifall war nach jedem Song entsprechend groß, und als die Band sich verabschiedete wurde lauthals nach noch ein paar Songs gerufen.
Diesen Gefallen tat die Band gerne, und so gab es noch zwei Zugaben bevor die Band die Bühne verließ, und dem DJ das Publikum überließ. Dieser machte seine Sache zumindest in der ersten Stunde nicht schlecht. Danach leerte sich die Tanzfläche mehr und mehr, und man begab sich an den Tresen um noch das ein oder andere gefüllte Glas zu leeren. Die Nacht im Wild at Heart wurde, wie häufig am Wochenende, noch sehr lang.
Frank
 
   
 
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