Dead to me am 10.09.2010 in Gütersloh
 

Dead to me – Burning Heads – The Divisions

Gütersloh – Bauteil 5 (10.09.2010)

 

Nachdem ich in den vergangenen Monaten eher wenig Zeit für Shows hatte bot sich jetzt mal wieder die Gelegenheit, ein paar Shows zu besuchen. Erste Gelegenheit waren San Francisco’s DEAD TO ME, die zusammen mit den BURNING HEADS auf Tour waren und einen Stop in Gütersloh einlegen sollten.

Entgegen der Ankündigungen auf Homepage und im Newsletter des Veranstalters ging es allerdings mit knappen zwei Stunden Verspätung los, was ich persönlich schon ein wenig nervig finde, hatte ich mich doch extra so auf den Weg gemacht, dass ich nicht noch länger unnötig hätte rumsitzen müssen. Ärgerlicher als für mich war es allerdings für Teile der Krusty Krew, die von der Geburtstagsfeier von ZZZ HACKER in Bielefeld extra für die BURNING HEADS nen Abstecher nach Gütersloh gemacht hatten, mit der Zeitplanung allerdings nicht glücklich wurden, weil sie selber noch spielen sollten und deswegen noch während der Vorband wieder los mussten. Die Resonanz auf die Show war auch eher mäßig, was den Bands nicht unbedingt gerecht wurde und vor ein paar Jahren vermutlich auch noch anders ausgesehen hätte, als alleine das Fatt Wreck-Logo auf einem Plakat sicher dafür gereicht hätte, den Laden gut voll werden zu lassen. So blieb es bei einer überschaubaren Menge aus Punks, Hippies und Studenten, die als erste THE DIVISION aus Ibbenbüren / Köln über sich ergehen lassen durften. Für meinen Geschmack zu viel Rockstarposen und langweilige Songs, was durch die Ausstrahlung der Band auch nicht wirklich besser wurde. Nicht so ganz mein Fall.

Da war ich dann mit den BURNING HEADS schon eher auf einer Wellenlänge, auch wenn ihre Mischung aus 90er-Jahre-Melody-Punk und Reggae sich ein Stück weit überlebt hat. Die Band ging trotzdem mit großen Engagement zur Sache und hatte sich ihren Applaus auch definitiv verdient.

Bis zum Beginn von DEAD TO ME sollte es dann noch mal nen Moment dauern, musste doch die Anlage noch komplett umgebaut werden. Die an zwei Stellen neu besetzte Band (die auch erst die letzten beiden Wochen vor der Tour für gemeinsame Proben zur Verfügung hatte) begann munter, so dass die mittlerweile deutlich fortgeschrittene Uhrzeit nicht weiter ins Gewicht fiel. Mit einer soliden Mischung aus dem letzten Album, der EP und der von Shield Records veröffentlichten 7“ dürfte eigentlich jeder Anwesende zufrieden gewesen sein. Insgesamt fehlen der Band noch ein oder zwei Highlights / ‚Hits‘, dann ist der Laden beim nächsten Mal hoffentlich auch endlich wieder richtig gefüllt.

bexx

 
   
 
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